Grundlagen der Sozialen Netzwerkanalyse II


2 SeWo Std., SE

Dr. Harald Katzmair, Mag. Christian Gulas

 

823.014 Uni Klagenfurt, IFF, Lehrprogramm, Masterstudium Sozial- und Humanökologie

230 162 Uni Wien, Soziologie

 

Termine:

17.3.2017 9:00-11:00 Uhr, SR 4c Vorbesprechung

31.3.2017 9:00-16:00 Uhr, SR 4c

28.4.2016 9:00-16:00 Uhr, SR 4c

12.5.2016 9:00-16:00 Uhr, SR 4c

02.6.2016 9:00-16:00 Uhr, SR 4c

 

Ort: IFF, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien

 

Anmeldung bis 10. März 2017 bei: LehreIK@aau.at; inhaltliche Rückfragen bei Dr. Silvia Hellmer: silvia.hellmer@aau.at

 

Inhalt/Methodik/Didaktik:

Soziale Netzwerkanalyse (kurz: SNA) ist eine wissenschaftliche Methode, mit deren Hilfe das vielfaeltige Universum emotionaler, sozialer, technologischer, wirtschaftlicher und politischer Beziehungen praezise erfasst, visualisiert und analysiert werden kann. Gleich ob es sich dabei um die Beziehungen zwischen Per­sonen, Abteilungen, Teams, Projekten, Einwahlknoten in das Internet, Staedten, Standorten oder ganzen Volkswirtschaften handelt: mit Sozialer Netzwerkanalyse koennen theoretisch alle nur erdenklichen Be­ziehungen zwischen „Akteuren“ untersucht werden (vgl. INSNA – International Network for Social Network Analysis http://www.sfu.ca/~insna/)

 

Das Seminar vermittelt wissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Netzwerkanalyse und gibt einen Ueber­blick ueber existierende Stroemungen und Ansaetze der SNA. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei jenen Methoden und Modellen geschenkt, die von BeraterInnen - vor allem im angelsaechsischen Raum – zur Analyse von Kommunikationsbeziehungen in Kleingruppen und Organisationen angewandt werden.

Schwerpunkt im Sommersemester sind Theorien zum Thema „Organizational mapping“.

 

Jede Seminareinheit besteht aus 2 Teilen. Im ersten Teil werden auf Basis definierter Lernziele im Stile eines Vortrags Inhalte vermittelt. Im zweiten Teil werden die praktische Relevanz der Inhalte fuer die an­wesenden KollegInnen diskutiert und die Moeglichkeiten der Einbettung netzwerkanalytischer Techniken in die eigene Arbeit ausgelotet.

 

AdressatInnen: Studierende aus Sozial-, Kultur- und Naturwissenschaften

 

Anrechenbarkeit: Bildungswissenschaft, Geschichte, Soziologie, Ökologie, Anthropologie, Internationale Entwicklung, Masterstudium Sozial- und Humanökologie oder aufgrund persönlicher Vereinbarung mit der jeweiligen Studienprogrammleitung

 

Voraussetzung fuer den Zeugniserwerb: aktive Mitarbeit, schriftliche Ausarbeitung und Praesentation der geforderten Produkte, Seminararbeit

 

Zertifikat:

Absolvierung von mindestens 12 Semesterwochenstunden im Rahmen des Lehrprogramms Interdisziplinäre Kommunikation, Wissensmanagement und soziales Lernen.

 

Literatur:

Lin, N. (2002). Social Capital. Cambridge: University Press.

 

Burt, R.S. (1995). Structural Holes: The Social Structure of Competition. Harvard: University Press

 

 

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