Projekte

 

Die Projekte des Arbeitsbereichs „Hochschule und Arbeitswelt“ befassen sich mit ver­schiedenen Schwerpunkten:

 

(1) Ein Fokus liegt auf Projekten, die Studierende, Absolventen und Absolventinnen ins Zentrum setzen. In diesem Zusammenhang werden auch Lehr- und Lernformen entwickelt, die verschiedene Kompetenzbündel an Universitäten umfassen.

 

Projekte sind eine geeignete Form mit verschiedenen Ansätzen zu experimentieren. Solche experimentellen Projekte werden nicht nur auf Ebene des Arbeitsbereichs durchgeführt, son­dern auch innerhalb von Lehrprogrammen werden von Studierenden Projekte bearbeitet.

 

Studierende arbeiten an solchen Projekten beispielsweise in der Lehrveranstaltung „Inter­disziplinär Forschen: Von Projektplanung bis Evaluation“. In Lehrprogrammen besteht aber auch die Möglichkeit für Studierende ihre erarbeiteten Projekte öffentlich vorzustellen (beispielsweise auf einer Projektmesse) oder eigene Projekte zu publizieren.

 

(2) Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist Bildung  und Gesellschaft: was bedeutet Bildung, wer wird gebildet?

 

Ein Projekt in diesem Bereich war, problemorientiertes, fächerübergreifendes Arbeiten von Schülern und Schülerinnen in den Blick zu nehmen. Wie können zentrale gesellschaftliche Fragen in der Schule thematisiert werden und wie können verschiedene Fächer aus der Perspektive von Natur-, Sozial-, Geistes- und Sprachwissenschaften dazu beitragen?

 

Gleichzeitig geht es aber auch darum, wie Gesellschaft sich selbst bildet und Kommuni­kationsprozesse zwischen Experten bzw. Expertinnen und Laien organisiert werden.

 

(3) Projekte, die „soziale Netzwerkanalyse“ zum Gegenstand haben, stellen einen weiteren Themenschwerpunkt dar. Unter Zugrundelegung der sozialen Netzwerkanalyse wurden bei­spielsweise die Kommunikationsstrukturen zwischen Betriebsrat und Belegschaft in Unter­nehmen der Wirtschaft und der Medien analysiert. Soziale Netzwerkanalyse stellt auch einen Schwerpunkt in der Lehre dar.

 

(4) Aber auch die eigene Wissenschaftskultur wird über selbstreflexive Projekte einer Analyse unterzogen. Spezifische Kommunikationsformen wie Evaluation als selbst­organisierte Rückmeldung werden dabei als besondere Form der Qualitätssicherung in Forschung und Lehre näher betrachtet.

   

 

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