Projekt: iff. Interdisziplinäre Wissenschaft im Wandel

 

Im Herbst 2009 jährt sich das dreißigjährige Bestehen des IFF/der IFF:

1979 als "Interuniversitäres Forschungsinstitut für Fernstudien" gegründet, um 1991 zum "Interuniversitären Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung" der Universitäten Klagenfurt, Wien, Graz und Innsbruck, um schließlich 2004 zur "Fakultät für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (Klagenfurt-Graz-Wien)" der Universität Klagenfurt zu werden, hat diese Institution eine turbulente Geschichte und mehrere Transformationen durchgemacht. Begonnen als ein Institut mit vier Mitarbeitern ist sie heute eine Fakultät, die aus 9 Instituten mit ca. 130 Mitarbeitern besteht, welche mehr als 50 % des Budgets durch Drittmittel erwirtschaftet (derzeit 6 Institute und 1 Fakultätszentrum).

 

Innerhalb der österreichischen Hochschullandschaft hat das iff von Beginn an organisatorisch und auch inhaltlich eine Sonderrolle eingenommen. Bis heute erhebt die Fakultät in ihrem Leitbild den Anspruch, der Entwicklung, Erprobung und Evaluation neuartiger Formen von Wissenschaft in Forschung, Lehre und Organisation zu dienen, sowie die Bearbeitung ausgewählter aktueller gesellschaftlicher Problemfelder durch Gestaltung geeigneter Forschungs- und Lernprozesse zu fördern.

 

Anlässlich dieses 30-jährigen Bestehens wurde ein Buchprojekt durchgeführt, das versucht, die Entwicklung des iff nachzuzeichnen und zentrale Aspekte der inneren Dynamik zu analysieren. Eine Projektgruppe am Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung hat sich die Aufgabe gestellt, Beiträge zu einer institutionellen Reflexion über Anspruch und Realität der Fakultät zu erarbeiten. Einer dieser Beiträge befasst sich mit der Entwicklung einer gemeinsamen Identität im Spannungsfeld zwischen Form und Inhalt von Wissenschaft und Lernprozessen am iff. Der Beitrag verfolgt die Leitbegriffe und ihre Organisation seit der Gründung: Welche Ideen waren für die iff-Gründung konstitutiv? Welche davon wurden über die Zeit weiterentwickelt?

 

Eine besonders identitätsstiftende Rolle haben gemeinsame Kommunikationsformen am iff eingenommen. Insbesondere die zwei Mal jährlich stattfinden Klausuren und die Evaluation von Programmbereichen und Abteilungen in Form selbstorganisierter Rückmeldungen haben eine zentrale Rolle am iff gespielt. Diese Kommunikationsformen werden bis heute gepflegt. Da das Buch keinen ausreichenden Platz bot, einzelne Evaluationen darzustellen und diese Kommunikationsformen ausführlich zu beschreiben, soll hier eine Langfassung für interessierte Leser und Leserinnen diese Möglichkeit bieten.

 

Pdf Langfassung

 

 

   

 

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