Lehre

 

Lehre spielt im Rahmen des Arbeitsbereiches eine große Rolle, da es ein Ziel des Arbeits­bereiches ist, mit Formen des Lehrens und Lernens zu experimentieren.

 

Im Zentrum der Arbeit steht, Lernprozesse zu generieren, die nachhaltig für die Lernenden sind. Es geht uns darum, dass das erworbene Wissen auch tatsächlich angewendet werden kann. Dazu bedarf es reflexiver Lernformen, die in speziellen Lehrprogrammen im Rahmen des Arbeitsbereichs angeboten werden. Sowohl das Lehrprogramm „Universität & Arbeits­markt“ (ausgelaufen, EU gefördert) als auch das Lehrprogramm „Interdisziplinäre Kom­munikation, Wissensnetzwerke und soziales Lernen“ (laufend) stellen auf solche Lernformen ab.

 

Wichtig für die Lernenden ist die Reflexion eigener Kommunikationsformen und der eigene Praxis im Spannungsfeld von Individuum, Gruppe, Organisation und Gesellschaft. Dabei geht es zum einen darum, die eigene Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen, aber auch eine kritische Haltung zu Wissen und Expertise zu erlangen, indem beispielsweise das Verhältnis von Experten bzw. Expertinnen und Laien einer kritischen Betrachtung unterzogen wird: Wie können Laien (wissenschaftliches) Wissen für sich nutzbar machen und für sich relevante Entscheidungen treffen?

 

Weitere Bereiche im Rahmen dieser Lehrprogramme sind reflexive Formen des Selbst­coachings im Berufsbereich, Zusammenarbeit in sozialen Netzwerken sowie Erwerb wissen­schaftlicher Instrumente zur Analyse sozialer Netzwerke. Projekt- und Teamarbeit stellen eine Kernkompetenz dar, die in unseren Lehrprogrammen vermittelt wird.

 

Die Lehrenden arbeiten disziplinenübergreifend zusammen: Geschichte, Ökonomie, Ethnologie, Technik, Soziologie und Philosophie. Die Lehrveranstaltungen setzen sich ebenfalls aus Studierenden unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zusammen.

 

Die Studierenden kommen aus verschiedenen Studienrichtungen, vor allem aus den Sozial-, Bildungs-, Kommunikations-, Geistes- und Technikwissenschaften sowie aus der sozialen Ökologie. Die Studierenden sind somit auch gefordert, verschiedene disziplinäre Lern­kulturen zu reflektieren und in einen Dialog darüber zu treten.

 

 

 

   

 

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